er-Jahre:
    Das Jahrzehnt des Telefons Entwicklung von Fernsehen und Rundfunk Funk und Telefon breiten sich aus Computertechnik auf dem Vormarsch Ausweitung der Rechnernetze Das Internet geht an den Start Kommerzialisierung des Internets Mobilfunk für alle Soziale Netzwerke verbinden die Welt Das Internet der Dinge wird groß

    1920: Telefonzelle

    Die ersten „Fernsprechhäuschen“ sowie Telefonräume in Hotels und Restaurants ermöglichen die Individualkommunikation. Die Gebühr für die Gespräche orientiert sich dabei an der Entfernung zum Empfänger sowie an der Dringlichkeit.

    1921: Telefonnetz

    Mit der Ausweitung der Telefonnetze wächst auch die Zahl der geführten Gespräche: auf bereits 2,4 Mrd. Telefonate.

    1922: Fernsprecher

    Weltweit sind etwa 22 Mio. Fernsprecher – stehende bzw. an der Wand befestigte Telefone – in Betrieb.

    1923: Fernwählvermittlung

    In der Netzgruppe Weilheim in Oberbayern mit seinen fünf Ortsnetzen wird die erste vollautomatische Netzgruppen-Fernwählvermittlung der Welt in Betrieb genommen, die eine Verbindung ohne Vermittlung ermöglicht.

    1924: Funkgespräche

    Die ersten Funkgespräche zwischen einem in der Luft befindlichen Flugzeug und einem Rundfunksender werden geführt und für die Rundfunkteilnehmer ausgestrahlt. Schallplattenmusik und Gesang im Flugzeug werden vom Rundfunksender übernommen.

    1925: Rundfunkteilnehmer-Rekord

    Über eine Million Rundfunkteilnehmer sind in Deutschland gezählt.

    1926: Zugfunk

    Zugfunk ist im öffentlichen Verkehr zugelassen. Auf der Strecke Berlin–Hamburg sind zehn Züge mit Zugfunk ausgerüstet.

    1927: Internationale Versuchsgespräche

    Das erste Versuchsgespräch zwischen Frankfurt am Main und New York findet statt. Eine ausgezeichnete Sprechverständigung wird festgestellt.

    1928: Bildtelegrafendienst

    Der erste inländische Bildtelegrafendienst zwischen Berlin und Köln wird aufgenommen. Das Bild wird auf Hell- und Dunkelpunkte abgetastet, in elektrische Impulse umgesetzt und auf der Empfängerseite wieder zu einem Bild belichtet.

    1929: Internationale Kabelverbindung

    Die unmittelbare Kabelverbindung Berlin–New York ist in Betrieb. Sie stellt eine Alternative zum störungsanfälligeren Funkverkehr dar.

    1930: Bildfunkdienst

    Der Bildfunkdienst zwischen Deutschland und Argentinien wird eingerichtet. Damit können Standbilder und Handschriften in Schwarz-Weiß nun auch außerhalb von Deutschland übertragen werden.

    1931: Elektronischer Fernseher

    Der deutsche Forscher Manfred von Ardenne führt auf der achten Berliner Funkausstellung das erste elektronische Fernsehen vor. Die Filmvorführung gilt als die Geburtsstunde des elektronenstrahlbasierten Fernsehens.

    1932: Fernsehröhre

    Die nach dem deutschen Physiker Karl Ferdinand Braun benannte Braunsche Fernsehröhre wird auf der Funkausstellung Berlin gezeigt. Diese Kathodenstrahlröhre kann mittels des Elektronenstrahls Bildpunkte auf speziellen Leuchtschirmen erzeugen.

    1933: Digitalisierte Datenübertragung

    Mit der Einführung des Fernschreibers Telex beginnt die digitalisierte Datenübertragung zur Übermittlung von Nachrichten in Schriftform.

    1934: Bild-Ton-Fernsehübertragung

    Die erste Fernsehübertragung mit Bild und Ton in Deutschland eröffnet dem jungen Tonfilm eine zusätzliche Verbreitungsmöglichkeit.

    1935: Fernsehstuben

    In Deutschlands ersten Fernsehstuben drängen sich Berliner vor winzigen Bildschirmen, um Live-Fernsehen zu erleben, das vom Funkturm direkt in die Fernsehstube übertragen wird.

    1936: Fernsehsender

    Der Fernsehsender „Paul Nipkow“ (auch: Deutscher Fernseh-Rundfunk) in Berlin-Witzleben ist der weltweit erste reguläre Fernsehsender. Während der Olympischen Sommerspiele berichtet er mit einem Großaufgebot von Fernsehkameras.

    1937: Farbfernsehen

    Auf der Funkausstellung wird erstmals Farbfernsehen mit zwei Grundfarben gezeigt.

    1938: Breitbandleitung

    Mittels Breitbandleitung werden die Fernkabelanlagen wirtschaftlicher genutzt. Durch die Mehrfachnutzung von Trägerfrequenzströmen lassen sich bis zu 200 Gespräche gleichzeitig auf einer Leitung führen.

    1939: Fernsehen für jedermann

    Mit der Vorstellung des deutschen Einheits-Fernseh-Empfängers E1 wird auf der großen Deutschen Rundfunk- und Fernseh-Ausstellung in Berlin die Freigabe des Fernsehens für die breite Öffentlichkeit angekündigt.

    1940: Ausbreitung Fernsprechstellen

    Auf 100 Einwohner in Deutschland kommen 5,28 Fernsprechstellen, über die telefoniert werden kann. In den USA sind es bereits 16,56 Telefonapparate.

    1941: Öffentliche Sprechstellen

    Die Einrichtung und der Betrieb der öffentlichen Sprechstellen mit Münzfernsprecher gehen auf die Deutsche Post über.

    1942: Radargeräte

    Radargeräte werden als Beobachtungsgeräte in der Luft- und Seefahrt eingesetzt. Sie sind Sensoren, die Informationen über den Standort des Radars abgeben.

    1943: Führerloses Flugzeug

    Das erste führerlose Flugzeug überquert mit Hilfe von Funksteuerung den Atlantik. Zum jederzeitigen Eingreifen befinden sich Piloten an Bord.

    1944: Rundfunknachrichten

    Der Rundfunk ist infolge des Kriegsverlaufs oft das einzige Nachrichtenmittel, das der Bevölkerung zur Verfügung steht und diese auch mit Luftwarnungen versorgt.

    1945: Radionachrichten

    Die Radiowelle „Radio München“ fungiert als Hauptnachrichtenquelle für die Bevölkerung der bayerischen Landeshauptstadt.

    1946: Mondfunkecho

    Das Mondfunkecho bestätigt mit einer Lichtgeschwindigkeit von 299.890 km/s die Richtigkeit der von der Wissenschaft errechneten Entfernung von Mond und Erde von 384.420 km.

    1947: Telefonanschlüsse

    Berlin zählt über 70.000 Telefonanschlüsse. In München verfügen knapp 30.000 Haushalte über einen Anschluss.

    1948: Weckaufträge

    Mit Hilfe von Fernsprechern geweckt zu werden, darauf greifen immer mehr Menschen zurück. Die „Weckaufträge“ werden zum Allgemeingut.

    1949: UKW-Rundfunk

    Der Bayerische Rundfunk sendet als erster Sender Europas über Ultrakurzwelle (UKW). Der Vorteil: Die Hör- und Empfangsqualität verbessert sich gegenüber der Mittelwelle enorm.

    1950: Kommerzieller Computer

    Der Z4 ist der einzige funktionierende Computer in Kontinentaleuropa und auch der erste kommerzielle Computer weltweit. Die Maschine kann 64 Zahlen speichern. Heute ist er im Deutschen Museum in München ausgestellt.

    1951: Kommerzieller Röhrenrechner

    Remington Rand baut ihren ersten kommerziellen Röhrenrechner. Der UNICAC I besteht aus 5.200 Vakuumröhren, wiegt 13 Tonnen und kann 1.905 Anweisungen pro Sekunde verarbeiten.

    1952: Gewerbe- und Industriecomputer

    Die IBM-700/7000-Serie ebnet den Weg für Gewerbe- und Industriecomputer. Ihr umfangreiches System geht weit über die Kapazitäten eines Personal Computers hinaus.

    1953: Elektrischer Computer

    Die IBM-701-Serie geht als erster elektrischer Computer in Massenproduktion. Insgesamt werden knapp 20.000 Exemplare produziert und verkauft.

    1954: Programmiercomputer

    Vom IBM-650-werden innerhalb eines Jahres 450 Stück verkauft. Der Computer ist sehr beliebt an Universitäten, wo die erste Generation von Studenten das Programmieren lernt.

    1955: Selbstwählferndienst

    Der internationale Selbstwählferndienst startet nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an der Schweizer Grenze zwischen den Regionen Basel und Lörrach. Das Ende der Handvermittlung zeichnet sich ab.

    1956: Computertastatur

    Die ersten experimentellen Versuche für die Verwendung von Tastaturen werden durchgeführt. Bis dahin ist die Nutzung von Computern nur über Lochkarten bzw. Papierbänder möglich.

    1957: Bilddigitalisierung

    Mit Hilfe eines rotierenden Trommelscanners wird das erste Bild digitalisiert. Das Bild, eine fünf mal fünf Zentimeter große Schwarz-Weiß-Aufnahme ist das erste Bild, das in einen Computer eingescannt wird.

    1958: Öffentliches Mobilfunknetz

    Telefongesellschaften entwickeln digitale Übertragungen für interne Zwecke. So werden auf jede der Hauptleitungen mehr Anrufe gestellt, die ihre eigenen Vermittlungsstellen verbinden. Das erste öffentliche Mobilfunknetz in Deutschland geht in Betrieb: ein analoges handvermitteltes (A-)Netz der Deutschen Bundespost.

    1959: Seriencomputer

    Siemens beginnt mit der Auslieferung des Siemens 2002, des ersten in Serie gefertigten und vollständig auf Basis von Transistoren hergestellten Computers.

    1960: Grundsteinlegung Internet

    Der amerikanische Informatiker Paul Baran stellt Überlegungen für ein Netzwerk an, das Informationen durch sogenannte Paketvermittlung überträgt, und legt damit den Grundstein zur Entwicklung des Internets.

    1961: Elektronische Tischrechenmaschine

    Norman Kitz, britischer Konstrukteur von Rechenmaschinen, baut die erste elektronische Tischrechenmaschine Sumlock Anita.

    1962: Idee des modernen Internets

    Die Informatiker J. C. R. Licklider, Leo Beranek, Richard Bolt und Robert Newman legen Konzepte für ein „Intergalactic Computer Network“ vor. Diese Ideen enthalten bereits fast alles, was das moderne Internet ausmacht.

    1963: Computermaus

    Der allererste Prototyp einer Computermaus wird nach Zeichnungen von Douglas C. Engelbart gebaut.

    1964: Betriebssystem für Großrechner

    Der Multics (Multiplexed Information and Computing Service) wird entwickelt: das erste Betriebssystem für komplexe Großrechner, die unter anderem zur zuverlässigen Verarbeitung von Massendaten verwendet werden.

    1965: Minicomputer

    Der PDP-8 wird der erste kommerziell erfolgreiche Minicomputer. Der Hauptspeicher beträgt in der Grundkonfiguration 6 KB und ist auf 48 KB erweiterbar.

    1966: Nationales Fernsprechnetz

    Im nationalen Fernsprechnetz endet die Ära des „Fräuleins vom Amt“ mit der Automatisierung des letzten Ortsnetzes in Uetze bei Hannover. In diesem Jahr erfindet Bob Dennard von IBM den DRAM (Dynamic Random Access Memory), dessen Einfachheit und geringer Stromverbrauch die Computer schneller und preisgünstiger macht und später zur Entwicklung von PCs, Laptops, Videospielen und Smartphones führen wird.

    1967: Diskette

    Die Floppy Disk (8 Zoll) wird entwickelt. Die ursprüngliche Diskette hat eine Speicherkapazität von 80 KB. Diese Disk hatte die Speicherkapazität von 1000 Lochkarten. Im Vergleich mit den heutigen Speichermedien würde nicht mal ein Lied von 3 Minuten auf diese Disk passen.

    1968: ARPANET

    Im Auftrag der US-Luftwaffe entwickelt eine Forschergruppe unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology und des US-Verteidigungsministeriums das ARPANET (Advanced Research Projects Agency Network). Es gilt als Vorläufer des heutigen Internets.

    1969: Router

    Die ersten IMPs, Vorläufer der heutigen Router, werden ausgeliefert. Sie haben die Aufgabe, die niedrigste Verbindungsschicht zwischen den über Telefonleitungen vernetzten Rechnern herzustellen.

    1970: Ausbau ARPANET USA

    Der erste Ausbau des ARPANETs, der Vorläufer des Internets, bis zur Ostküste der USA wird vorgenommen.

    1971: E-Mail

    Ray Tomlinson verschickt den ersten elektronischen Brief und gilt seitdem als Erfinder der Electronic Mail (elektronische Post oder E-Post).

    1972: @-Symbol

    Ray Tomlinson entscheidet sich für das @-Symbol, um E-Mails aus unterschiedlichen Netzen zu kennzeichnen.

    1973: Ausbau ARPANET Europa

    Das von der US-Luftwaffe entwickelte ARPANET, der Vorläufer des Internets, überquert den großen Teich und gelangt bis nach Europa. In England und Norwegen entstehen die ersten internationalen Knoten des ARPANETs.

    1974: Kommerzialisierung ARPANET

    Die amerikanische Firma BBN Telenet startet den ersten öffentlichen paketvermittelten Datenkommunikationsdienst, eine kommerzielle Version des ARPANETs.

    1975: Heimcomputer

    Der erste Heimcomputer (Altair 8800) erscheint auf der Titelseite der Zeitschrift „Popular Electronics“. Der Student Bill Gates und der Programmierer Paul Allen erkennen sein Potenzial und entwickeln daraufhin das Betriebssystem BASIC.

    1976: Apple-Computer

    Der Apple I, Apples erstes Produkt, kommt auf den Markt, er kostet US$ 666,66. Gehäuse, Netzteil, Tastatur und Monitor sind nicht enthalten.

    1977: Computer für den Privatgebrauch

    Mit dem Tandy TRS-80 und dem Commodore PET kommen die ersten Computer für den Privatgebrauch auf den Markt.

    1978: Textverarbeitungsprogramm

    WordStar, eines der ersten Textverarbeitungsprogramme, kommt auf den Markt. Die Programmierer Rob Barnaby und Jim Fox entwickeln es für Monitore, die ausschließlich Text darstellen können.

    1979: Sozialer Raum im Internet

    Der Startschuss des Usenets, das zu einem internetweiten schwarzen Brett werden soll, fällt. Es wird zum Vorreiter des ersten öffentlichen sozialen Raums im Internet.

    1980: Videotext

    Der gemeinsame Teletext von ARD und ZDF trägt den Namen Videotext, um Verwechslungen mit dem damaligen Teletex-Dienst zu vermeiden.

    1981: Personal Computer

    Mit dem Personal Computer 5150 stellt IBM den ersten PC – mit 16 Kilobyte Arbeitsspeicher ausgestattet – vor. Ein schreibmaschinengroßer, flacher Kasten, an den Drucker, Bildschirm und Tastatur angeschlossen werden können.

    1982: Laptop

    Grid Compass, der erste Laptop mit klappbarem Display, kommt auf den Markt. Der Pionier unter den tragbaren Computern wiegt fünf Kilogramm, verfügt über 384 Kilobyte Speicher und besitzt ein Telefonmodem mit einer Übertragungsrate von 1200 Bit/s.

    1983: Computervirus

    Der Computerwissenschaftler Fred Cohen veröffentlicht in seiner Doktorarbeit eine Definition des Phänomens Computervirus: „Ein Programm, das andere infizieren kann, indem es sie verändert, um veränderte Versionen von sich selbst hinzufügen zu können.“

    1984: Deutsche E-Mail

    An der Uni Karlsruhe wird am 3. August 1984 die erste deutsche E-Mail empfangen: eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET aus Cambridge, Massachusetts, die einen Tag zuvor abgeschickt wurde.

    1985: ISDN

    Mit ISDN beginnt ein neues Kommunikationszeitalter. Das Integrated Services Digital Network wird zum digitalen Universalnetzwerk für die Übermittlung von Sprache, Text, Daten und Bildern.

    1986: IBM-kompatibler Computer

    Schneider PC 1512: Dieser PC ist einer der ersten IBM-kompatiblen Computer Europas. Hergestellt wird er vom der Firma „Amstrad“. In Deutschland wird er von „Schneider Computer Division“ vertrieben.

    1987: 3-D-Heimcomputer

    Der Archimedes ist der erste Heimcomputer, der in der Lage ist, solide animierte 3-D-Objekte darzustellen.

    1988: Internetwurm

    Der US-Informatiker Robert T. Morris schreibt ein Programm, das sich auf andere Systeme kopiert und sich dort ausführt. Als sein Programm außer Kontrolle gerät, sieht sich die Welt mit dem ersten Internetwurm konfrontiert.

    1989: World Wide Web

    Erste technische Standards des World Wide Web werden von Tim Berners-Lee am CERN in Genf entwickelt. Das ursprüngliche Ziel des Systems ist es, Forschungsergebnisse auf einfache Art und Weise mit Kollegen auszutauschen

    1990: Stilllegung ARPANET

    Das ARPANET, der Vorläufer des Internets, wird offiziell am 28. Februar 1990 stillgelegt. Durch die Trennung des militärischen Netzwerks vom ursprünglichen ARPANET wird das bislang aktive Protokoll NCP (Network Control Program) durch das Netzwerkprotokoll TCP/IP abgelöst.

    1991: D-Netz

    Die ersten Probeläufe zum D-Netz werden durchgeführt. Ein digitales Mobilfunknetz, das die gleichzeitige Übertragung von Telefonaten, Daten und Text ermöglicht.

    1992: Mobilfunknetz

    Am 1. Juli 1992 findet der kommerzielle Start des Mobilfunks in Deutschland statt. Am 3. Dezember 1992 schickt der Ingenieur Neil Papworth die erste Kurzmitteilung des Short Message Service = SMS von einem PC an ein Mobiltelefon.

    1993: Webbrowser

    Der erste Webbrowser verhilft dem Internet zum Durchbruch: Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) übergibt am 30. April der Öffentlichkeit kostenlos die Software für den unkomplizierten Austausch zwischen unterschiedlichen Computernetzwerken.

    1994: Internet für jedermann

    Die Zahl der kommerziellen Nutzer des Internets übersteigt erstmals die Zahl der wissenschaftlichen Nutzer. Insgesamt gibt es weltweit rund 3 Millionen Internetrechner, 1996 ca. 9 Millionen.

    1995: Cloud

    Von der GMD (heute Fraunhofer FIT) und dem BSCW wird ein System vorgestellt, das heute als Cloud bezeichnet würde: eine Software, die der Nutzer ohne Installation auf dem eigenen Rechner über einen Webbrowser verwenden kann.

    1996: Gründung M-net

    Die M-net Telekommunikations GmbH wird am 30. Juli 1996 von den Gesellschaftern Stadtwerke München, Bayerische Landesbank und Stadtsparkasse München gegründet.

    1997: Prepaidkarte

    Die ersten Prepaidkarten beschleunigen den Handyabsatz und öffnen die Türen zum Massenmarkt.

    1998: Handy für jedermann

    Das Nokia 5110, das erste Handy, das den Massenmarkt erobert, ist technisch robust und mit verschiedenen bunten Vorderseitenschalen individuell gestaltbar.

    1999: Mobiles Internet

    Im Geburtsjahr des mobilen Internets kommt das Handy Nokia 3210 auf den Markt und bringt die Innovation T9-Funktion für das SMS-Schreiben mit sich.

    2000: DSL

    Im Oktober wird die Zahl von einer Million registrierter .de-Domainnamen überschritten. M-net ermöglicht ab sofort auch Privat- und Geschäftskunden den schnellen Internetzugang über DSL.

    2001: GPRS

    Erstmals werden mittels des paketorientierten Funkdienstes GPRS-Daten übertragen. Die Buchstaben GPRS stehen als Abkürzung für „General Packet Radio Service“, die Form der Positionsbestimmung.

    2002: Friendster

    Das soziale Netzwerk Friendster legt den Grundstein für die sozialen Netzwerke. User können dort nach Partnern für Dates, Hobbys oder Aktivitäten suchen.

    2003: MySpace

    Der Boom im Bereich sozialer Netzwerke beginnt mit der Gründung von MySpace. Dort haben Musiker die Möglichkeit, mit ihren Fans zu kommunizieren.

    2004: M-net und NEFkom

    Zum 1. Januar findet die Verschmelzung von M-net mit dem im Großraum Nürnberg tätigen Stadtnetzbetreiber NEFkom statt. Auch in diesem Jahr am 4. Februar stellt Mark Zuckerberg thefacebook vor: eine interaktive Plattform, in der die User (Nutzer) verfolgen können, was ihre Freunde machen und mögen.

    2005: YouTube

    Tim O’Reilly prägt den Begriff Web 2.0. Das Internet wird zum sogenannten „Mitmachnetz“, das davon lebt, dass User die Inhalte produzieren. Als Videoportal nimmt YouTube seinen Dienst auf.

    2006: Twitter

    Am 1. Januar folgt die Verschmelzung mit der in Augsburg, Schwaben und dem Allgäu aktiven AugustaKom. Ebenfalls in diesem Jahr startet der Online-Dienst Twitter, mit dem man in maximal 140 Zeichen der Welt mitteilen kann, was einem gerade so einfällt. Der erste Tweet lautet: „Just setting up my twttr.“ (Dt.: „Richte gerade mein Twitter-Konto ein.“).

    2007: Netz-Offensive München

    M-net startet die Netz-Offensive München mit dem Einsatz von Glasfaser. Der revolutionäre Multimediazugang liefert Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde, das entspricht in etwa der 50-fachen Leistungsfähigkeit eines Standard-DSL-Anschlusses.

    2008: App

    Am 6. März launcht die digitale Vertriebsplattform App Store von Apple. Eine App (Kurzform von „Applikation“) ist ein sogenanntes Anwendungsprogramm, das die Funktionen eines Smartphones erweitern kann.

    2009: Glasfaser

    M-net stattet erste Wohnungen in München mit zukunftssicherer Glasfaser-Technologie aus. Anders als bei anderen Leitungen können bei Glasfaser- Netzen theoretisch Datenraten von weit über 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Up- und Download erreicht werden.

    2010: Cloud Services Made in Germany

    In Deutschland wird die Initiative Cloud Services Made in Germany ins Leben gerufen. Dabei geht es um die Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud-Computing-Lösungen, wie Servern, Speicher oder Datenbanken, über das Internet.

    2011: Rekord von Mobilfunkdaten

    Erstmals werden mehr als 100 Mio. GB Daten in den deutschen Mobilfunkzentren übertragen. Das entspricht einer Datenmenge von ca. 20 Mrd. Liedern mit ca. 5 MB pro Song.

    2012: LTE

    Die ersten LTE-Handys kommen auf den Markt. LTE überträgt Daten mit verschiedenen Frequenzen, also mit unterschiedlichen elektromagnetischen Wellenlängen.

    2013: WhatsApp

    Die Smartphone-App WhatsApp stellt eine kostenlose Alternative zur SMS dar, denn kommuniziert wird über das mobile Internet.

    2014: Apple Watch

    Die Smartwatch Apple Watch wird von Apple am 9. September angekündigt und ist seit dem 24. April 2015 erhältlich. Die digitale Armbanduhr empfängt wichtige Informationen und Benachrichtigungen im selben Moment wie das Smartphone.

    2015: Amazon Echo

    Amazon führt das Gerät Echo mit dem digitalen Assistenten Alexa ein. Alexa erfüllt die Erwartungen und bietet zudem die Möglichkeit der Implementierung eigener sprachbasierter Chatbots und deren Veröffentlichung in einem Store an.

    2016: Device Mesh

    Der Begriff „Device Mesh“ wird geprägt: Während man früher exklusiv mit dem Desktop-Rechner oder Laptop ins Netz ging, nutzt man heute Laptop, Tablet, Smartphone, Smartwatch oder SmartTV.

    2017: Glasfaser-Ausbau

    M-net bringt den 1-G/bits-Tarif auf den Markt, und mit dem weiteren Glasfaser-Ausbau erhält München eine der modernsten und leistungsfähigsten Infrastrukturen, die es auf der Welt gibt. München ist damit digitaler Vorreiter in Deutschland und ganz Europa.

    So bewerten uns unsere Kunden

    Durchweg positiv – M-net Kunden sind zufriedene Kunden

    Das beweisen über 800 positive Kundenbewertungen. Sehen Sie selbst und lesen Sie hier die aktuellsten Kundenbewertungen auf dem Vergleichsportal CHECK24.

    Connect
    Das beste Netz gibt's bei M-net

    Höchste Punktzahl beim connect-
    Festnetztest 2017

    • Gesamtsieger connect-Urteil: Sehr gut
    • Top-Werte in der Telefonie- und Datendisziplin
    • "Mit dem Glasfasernetz die Nase vorn"
    FOCUS Money
    FOCUS-MONEY Testsieger

    Ergebnis Tarifbedingungen: M-net Spitze

    CHECK24.de hat zehn DSL- und Kabelanbieter getestet und M-net zum zweiten Mal in Folge zum Sieger der Teilkategorie "Tarifbedingungen" gekürt.

    • Tarifbedingungen – 1. Platz (38,0 Punkte)
    • Gesamtwertung – 5. Platz (34,7 Punkte)
    Service Rating
    M-net überzeugt mit ausgezeichnetem Service

    Bewertung durch ServiceRating GmbH

    • Servicemanagement: gut
    • Service- und Beratungsleistungen: sehr gut
    • Servicewirksamkeit: sehr gut
    Chip Siegel
    M-net Neukunden-Hotline

    "Sehr gut" im Bereich Service-Qualität unter den Festnetz & Internet-Anbietern

    • Lösungskompetenz
    • Freundlichkeit & Verständlichkeit
    • Hinweise zu Wartezeiten
    • Entertainment während der Wartezeit
    • Bewertungsmöglichkeit des Gesprächs
    Trusted Shops
    M-net ist ausgezeichnet

    M-net wurde getestet und mehrfach positiv ausgezeichnet

    • Genießen Sie exzellenten Kundenservice und die Vorteile einer unkomplizierten und sicheren Online-Bestellung
    • Sicherer Umgang mit Ihren Daten durch den Trusted Shops Käuferschutz